Hinweis: Dieser Schlafsack ist mir von der Firma Yeti zur Verfassung dieses Berichtes zur Verfügung gestellt worden.

Der Schlafsack ist einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände überhaupt. Findet man doch bei langen und anspruchsvollen Touren mit (oder auch ohne) Zelt nur in ihm wirkliche Erholung. Ein echter Freund! Ne im Ernst: Ein guter Schlafsack ist wichtig. Punkt. Wer hier spart, muss eben nachts frieren oder kauft doppelt oder beides.

Von der Firma Yeti bekam ich im Herbst den V.I.B. 1000 zur Verfügung gestellt und konnte damit bis jetzt einige Touren absolvieren. Ob im Harz oder Südtirol beim Eisklettern, oder bei der kalten Nacht vor der Taschachwand, der Schlafsack war dabei.

Hier ein paar technische Daten. Damit das nicht so langweilig ist habe ich meine Erfahrungen und Tipps ebenfalls mit erläutert:

  • Die Außenmaße betragen 230x88x57cm. Also ordentlich Volumen, das der Isolation dient. Obacht bei kürzeren Zelten oder Autos, dass die Füllung nicht allzusehr an der Zeltwand angedrückt wird. Dies verschlechtert die Isolation.
  • Eingepackt in den Originalpacksack ist das gute Ding bloß 18,5x18,5x39cm groß. Mein Tipp um das packmal weiter zu reduzieren sind die genialen Packsäcke von Sea to Summit! Durch die Event-Membran kann der Packsack verschlossen und weiter komprimiert werden. Sehr hilfreich und besser als bei anderen Packsäcken.
  • Zur Füllung des guten Teils. Hier kommt eine Daunenfüllung im Verhältnis von 95/5 zum Tragen. Also 5% Stützfedern und 95% Isolationsfedern. Die Buschkraft beträgt +800 Cuin, also ebenfalls ein sehr guter Wert. Satte 1000g Daune isolieren das Ding.

Ich habe den Schlafsack beim Winterbiwak (Temperatur bis -12 Grad Celsius) angewendet. Im Schlafsack trug ich lediglich dicke Merionounterwäsche, Socken, Fleecejacke, Halstuch und Mütze. Wärmetechnisch war dies überhaupt kein Problem.

Wichtig: Wie jeden Daunenschlafsack sollte auch dieser jeden Morgen nach Möglichkeit gut gelüftet werden, sodass die Daunenfüllung nicht verklumpen kann.

Insgesamt empfehle ich den Schlafsack als Winterschlafsack bis max. – 15 Grad Celsius zum Bergsteigen und für Trekkingtouren. Dies ist meine eigene, subjektive Einschätzung. Jeder Mensch friert anders, und daher sollte ein guter Schlafsack vor dem Kauf auch getestet werden können.